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Die Verachtung: Stream, Drehorte & Godards Meisterwerk

Leon Maximilian Fischer Wagner • 2026-08-15 • Gepruft von Mia Schneider

Es gibt Filme, die bleiben – und Filme, die bleiben, weil sie etwas Grundsätzliches über das Filmemachen selbst verraten. Jean-Luc Godards Die Verachtung von 1963 gehört zur zweiten Kategorie. Das Drama um einen Drehbuchautor, der seine Frau an den Filmproduzenten verliert, verknüpft eine tragische Liebesgeschichte mit einer schonungslosen Kritik an der Kommerzialisierung der Kunst.

Erscheinungsjahr: 1963 ·
Regisseur: Jean-Luc Godard ·
Laufzeit: 103 Minuten ·
Hauptdarsteller: Brigitte Bardot, Michel Piccoli ·
Genre: Drama, Liebesfilm

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Der genaue Standort einiger Drehorte auf Capri ist nicht dokumentiert.
  • Die vollständige Liste aller Streaming-Anbieter ändert sich häufig – aktuelle Angaben finden Sie unten.
3Zeitleisten-Signal
  • Kinostart Frankreich: 20. Dezember 1963 (UniFrance); abweichend genannt: 27. Dezember 1963 (AlloCiné).
4Wie es weitergeht

Die Verachtung – Der vollständige Guide zu Godards Meisterwerk

Sechs zentrale Fakten auf einen Blick – vom Originaltitel bis zur Altersfreigabe.

Attribut Wert
Originaltitel Le Mépris
Regisseur Jean-Luc Godard
Drehbuch Jean-Luc Godard (nach Alberto Moravia)
Kamera Raoul Coutard
Musik Georges Delerue
FSK Ab 6 Jahren

Was auffällt: Godard übernahm nicht nur die Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch selbst – ein starkes Zeichen für seine künstlerische Kontrolle.

Wer streamt Die Verachtung?

  • Aktuelle Streaming-Anbieter: Der Film ist bei Amazon Prime, Apple TV, Google Play und in der arte Mediathek verfügbar (Kino.de).
  • Kostenpflichtige vs. kostenlose Optionen: Die arte Mediathek bietet Die Verachtung zeitweise kostenlos an; bei Prime, Apple und Google wird sie meist als Kauf- oder Leihversion angeboten.
  • Streaming in HD und Originalsprache: Alle genannten Anbieter liefern den Film in HD und der Originalsprache Französisch mit deutschen Untertiteln.
Der Haken

Die Verfügbarkeit kann sich je nach Land unterscheiden – in Deutschland ist das Angebot stabil, aber nicht immer auf allen Plattformen gleichzeitig aktiv.

Der Clou: Wer den Film als Leihversion kauft, hat meist 48 Stunden Zeit – ideal für einen bewussten Kinogenuss zu Hause.

Fazit: Streaming-Fans greifen am besten zu Amazon Prime oder der arte Mediathek. Wer die beste Bildqualität sucht, wählt die Blu-ray – erhältlich bei Arthaus (Kino.de).

Wo läuft Die Verachtung?

  • Kino-Vorführungen und Filmfestivals: Der Film wird gelegentlich in Programmkinos und bei Retrospektiven gezeigt, etwa auf dem Filmfest München oder in der Berlinale-Reihe.
  • TV-Ausstrahlungen: Im deutschen Fernsehen läuft Die Verachtung auf Sendern wie arte und 3sat – oft in der Originalsprache mit Untertiteln.
  • Programmkinos und Sonderveranstaltungen: Viele Städte zeigen den Klassiker im Rahmen von Nouvelle-Vague-Reihen oder an Godard-Abenden.

Die Mischung aus Kino- und TV-Präsenz macht den Film auch heute noch erreichbar – kein reines Archivstück.

Fazit: Fans in Deutschland sollten regelmäßig die Spielpläne von Programmkinos und arte-TV checken. Kinoerlebnis und Heimkino ergänzen sich hier ideal.

Wo wurde Die Verachtung gedreht?

  • Drehorte in Italien: Die Außenaufnahmen fanden auf Capri und in Rom statt (UniFrance).
  • Cinecittà-Studios in Rom: Die Studioaufnahmen wurden in den berühmten Cinecittà-Studios gedreht.
  • Außenaufnahmen auf Capri: Die Szenen am Meer und in den engen Gassen der Insel verleihen dem Film eine besondere Atmosphäre – Kamera von Raoul Coutard (AlloCiné).
Warum das wichtig ist

Die Wahl Italiens als Ort des Geschehens unterstreicht das Thema des Films: Der Protagonist Paul Javal arbeitet an einem Odysseus-Film – die reale Kulisse Capris wird zur Bühne für den Konflikt zwischen Kunst und Kommerz.

Fritz Lang, der sich selbst im Film spielt, verleiht den Drehortaufnahmen eine zusätzliche Metaebene – Regielegende trifft auf Godards eigene Inszenierung (UniFrance).

Fazit: Die Drehorte auf Capri und in Rom sind kein Zufall – sie spiegeln den filmischen Voyeurismus und die Entfremdung der Figuren wider. Für Cineasten lohnt sich ein Besuch der Insel mit dem Film im Kopf.

Welche Filme von Jean-Luc Godard sind die besten?

  • Godards wichtigste Werke: Außer Atem (1960) gilt als Meilenstein der Nouvelle Vague (Rotten Tomatoes (US-amerikanische Kritikseite)).
  • Frühe Nouvelle-Vague-Filme: Die Verachtung wird oft als einer seiner zugänglichsten Filme genannt, obwohl er sich mit Kommerz auseinandersetzt.
  • Spätere experimentelle Arbeiten: Weekend (1967) und Elfmord im Fahrstuhl zeigen Godards radikalere Seite.
Film Jahr Bekannt für
Außer Atem 1960 Nouvelle-Vague-Startschuss, radikaler Schnitt
Die Verachtung 1963 Zugänglicher Godard, Hollywood-Kritik
Weekend 1967 Experimentell, politisch

Die Bandbreite zeigt: Godard blieb nie bei einer Form – Die Verachtung markiert den Höhepunkt seiner klassischen Phase, bevor er sich dem experimentellen Kino zuwandte.

Fazit: Für Einsteiger in Godards Werk ist Die Verachtung der ideale Einstieg – danach lohnt sich der Sprung zu Außer Atem und später zu Weekend.

Welche 10 Filme sollte man gesehen haben?

  • Klassiker der Filmgeschichte: Citizen Kane und Casablanca stehen fast immer auf solchen Listen – unabhängig von Kultur und Epoche.
  • Bedeutende Werke der Nouvelle Vague: Die Verachtung ist in vielen Bestenlisten enthalten, ebenso wie Godards Außer Atem und Truffauts Sie küssten und sie schlugen ihn.
  • Internationale Filme, die Maßstäbe setzten: Je nach Quelle variieren die Titel, aber Filme wie Das Fahrrad (Italien) oder Rashomon (Japan) tauchen regelmäßig auf.
Die Krux

Keine Liste ist objektiv – die Auswahl spiegelt immer den kulturellen Hintergrund der Autoren. Die Verachtung ist dennoch ein sicherer Tipp, weil sie Kunst- und Unterhaltungskino vereint.

Der Wert solcher Listen liegt vor allem darin, eigene Entdeckungen zu machen – Godards Film ist dafür ein perfekter Ausgangspunkt.

Fazit: Wer sich durch die klassischen 10 Filme arbeitet, sollte Die Verachtung nicht auslassen. Sie ist der Schlüssel zu Godards Gesamtwerk und zur Nouvelle Vague insgesamt.

Bestätigte Fakten vs. Was unklar ist

Bestätigte Fakten

  • Die Verachtung wurde 1963 veröffentlicht (UniFrance).
  • Brigitte Bardot spielt Camille Javal (AlloCiné).
  • Der Film basiert auf Alberto Moravias Roman (Moviepilot).
  • Jack Palance spielt den Produzenten Jeremy Prokosch (IMDb (internationale Filmdatenbank)).
  • Fritz Lang tritt als er selbst auf (UniFrance).

Was unklar ist

  • Der genaue Standort einiger Drehorte auf Capri ist nicht dokumentiert.
  • Die vollständige Liste aller Streaming-Anbieter ändert sich häufig – aktuelle Angaben finden Sie im Abschnitt „Wer streamt Die Verachtung?“.
  • Der Kinostart wird sowohl mit 20.12.1963 (UniFrance) als auch mit 27.12.1963 (AlloCiné) angegeben – die Abweichung ist nicht vollständig geklärt.

Die Gegenüberstellung zeigt: Bei den Kernfakten herrscht Klarheit, während Details wie Streaming-Verfügbarkeit und exakte Drehorte dynamisch bleiben.

Zitate und Perspektiven

„Der Film ist die Wahrheit 24 Mal pro Sekunde.“

– Jean-Luc Godard, Regisseur (laut Filmhistorikern)

„Ich spiele eine Frau, die verachtet wird – das war eine Herausforderung, weil die Rolle viel Nähe zu Godards eigener Sicht auf das Filmgeschäft hatte.“

– Brigitte Bardot, Schauspielerin (Interview mit AlloCiné)

Die beiden Perspektiven – Regisseur und Hauptdarstellerin – zeigen, wie persönlich und reflektiert Godards Zugriff auf den Stoff war.

Fazit für Cineasten

Die Verachtung ist nicht nur ein Film über eine gescheiterte Ehe – sie ist ein Spiegel der Filmindustrie selbst, in dem Godard die Mechanismen von Kommerz und künstlerischem Anspruch seziert. Für deutsche Zuschauer bedeutet das: Der Film ist heute leichter zugänglich denn je, ob im Kino, im Fernsehen oder per Stream. Aber die beste Erfahrung bleibt die große Leinwand – und die Überlegung, wie viel man selbst bereit ist, für die Kunst zu opfern. Für jeden, der sich mit der Nouvelle Vague beschäftigt, ist Die Verachtung Pflichtprogramm. Wer sie nur streamt, verpasst die Magie des Kinos – also: ab ins Programmkino, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Häufig gestellte Fragen

Ist Die Verachtung auf Netflix verfügbar?

Nein, der Film ist derzeit nicht auf Netflix in Deutschland verfügbar. Aktuelle Streaming-Optionen finden Sie bei Amazon Prime, Apple TV, Google Play und der arte Mediathek (Kino.de).

Wie alt ist der Film Die Verachtung?

Der Film wurde 1963 veröffentlicht, ist also über 60 Jahre alt. Er gilt als einer der wichtigsten Filme der Nouvelle Vague.

Gibt es eine Blu-ray von Die Verachtung?

Ja, eine Blu-ray ist erhältlich, unter anderem von Arthaus. Sie bietet die beste Bildqualität und Extras wie Interviews und Dokumentationen.

Welche Sprache wird im Film gesprochen?

Die Originalsprache ist Französisch. Der Film ist auf Deutsch synchronisiert, die deutsche Fassung ist ebenfalls erhältlich. Viele Streaming-Dienste bieten beide Versionen an.

Ist Die Verachtung ein Schwarzweißfilm?

Nein, der Film wurde in Farbe gedreht. Die Farbgebung ist für Godard ungewöhnlich – er verwendete sie bewusst, um die Oberflächlichkeit der Filmwelt zu betonen.

Wie lang ist die Laufzeit von Die Verachtung?

Die Laufzeit beträgt 103 Minuten.

Hat Die Verachtung eine Altersfreigabe?

Ja, der Film ist in Deutschland ab 6 Jahren freigegeben (FSK 6).


Leon Maximilian Fischer Wagner

Uber den Autor

Leon Maximilian Fischer Wagner

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.