Wenn zwei Freundinnen einen 600 Meter hohen Sendemast besteigen und die Leiter abbricht, ist das der Albtraum jedes Höhenängstlers. Der Survivalthriller „Fall“ (2022) setzt genau diese Prämisse um – und wirft dabei viele Fragen auf: Ist das wirklich passiert? Wo steht der Turm? Und wie echt sind die Höhenaufnahmen? Wir haben die Fakten gesammelt, von der wahren Begebenheit bis zur Kritik.

IMDb-Bewertung: 6,4/10 ·
Rotten Tomatoes: 62 % (Tomatometer) ·
Genre: Survivalthriller ·
Länge: 107 Minuten ·
Erscheinungsjahr: 2022 ·
Regisseur: Scott Mann

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Zehn entscheidende Fakten auf einen Blick – vom Originaltitel bis zur Altersfreigabe:

Originaltitel Fall
Deutscher Titel Fall – Fear Reaches New Heights
Regie Scott Mann
Drehbuch Scott Mann, Jonathan Frank
Hauptdarsteller Grace Caroline Currey, Virginia Gardner
Genre Survivalthriller / Psychothriller
Länge 107 Minuten
FSK Ab 12 Jahren
Veröffentlichung 2022 (USA), 2023 (Deutschland auf Netflix)
Streaming Netflix (Deutschland)

Ist der Film Fall wirklich passiert?

Handlung von Fall

Becky und Hunter, zwei Freundinnen, besteigen einen stillgelegten 600 Meter hohen Sendemast, um die Asche von Beckys verstorbenem Ehemann zu verstreuen. Nachdem die rostige Leiter abbricht, sind sie auf einer winzigen Plattform gefangen – ohne Fluchtweg, ohne Netz. Die Handlung wurde von den Drehbuchautoren Scott Mann und Jonathan Frank frei erfunden (film.at (Österreichisches Filmmagazin)).

Inspiration für den Film

Der Film ist keine dokumentierte wahre Begebenheit. Laut film.at (Österreichisches Filmmagazin) wurde er weder als wahre Geschichte erzählt noch als „von einer wahren Begebenheit inspiriert“ beworben. Die Idee entstand aus der Überlegung: „Was passiert, wenn zwei Menschen in extremer Höhe festsitzen?“ – eine reine Fiktion, die den Nervenkitzel sucht.

Fazit: „Fall“ ist ein fiktionaler Thriller, keine Nacherzählung realer Ereignisse. Die Autoren haben die Handlung aus dramaturgischem Interesse entwickelt, nicht aus einem realen Vorfall.

Die Konsequenz: Der Zuschauer erlebt Spannung, die auf erdachter Dramaturgie beruht – kein authentischer Bericht.

Wo ist der Turm von dem Film Fall?

Der Drehort des Turms

Der im Film gezeigte Sendemast ist der reale KXTV/KOVR-Funkturm, auch Sacramento Joint Venture Tower genannt. Er steht in Walnut Grove, Kalifornien, und ist ein abgespannter Kommunikationsturm (film.at (Österreichisches Filmmagazin)). Die Filmemacher drehten vor Ort, kombinierten aber echte Aufnahmen mit Studioaufnahmen.

Technische Details zum Turm

Der KXTV/KOVR-Mast ist mit einer Höhe von über 600 Metern (2.000 Fuß) eines der höchsten Bauwerke Kaliforniens. FILMSTARTS (deutsche Filmkritik) bestätigt die Höhenangabe. Für die Dreharbeiten ließ Regisseur Scott Mann den oberen Teil des Turms auf einem Berg nachbauen, um den Eindruck authentischer Höhe zu erzeugen (film.at (Österreichisches Filmmagazin)).

Die Krux

Obwohl der Turm real ist, entstanden viele Szenen in einer nur 30 Meter hohen Nachbildung der Spitze – plus grüne Leinwand für den freien Fall. Der Zuschauer sieht also eine Mischung aus echtem Ort und Filmset.

Das bedeutet: Der Eindruck von 600 Metern Höhe ist eine bewusste Illusion, die aus realen und künstlichen Elementen zusammengesetzt ist.

Ist der Turm aus The Fall echt?

Ist der Turm real oder CGI?

Der Turm selbst ist ein reales Bauwerk. Die Dreharbeiten fanden teils am echten Mast, teils im Studio statt. Laut film.at (Österreichisches Filmmagazin) erklärten die Hauptdarstellerinnen und der Regisseur in einem Making-of-Video, dass auf einem realen Turm und nicht nur vor einem Green Screen gedreht wurde. Allerdings wurden einige Aufnahmen, insbesondere die Totalen der freien Höhe, mit CGI ergänzt.

Der echte Turm im Film

Die Produktion nutzte den KXTV/KOVR-Turm als Kulisse. Blu-ray-Rezensionen (Heimkino-Magazin) berichtet, dass die Aufnahmen in der Mojave-Wüste stattfanden. Die Schauspielerinnen bestiegen den Mast tatsächlich – ohne Stunt-Doubles, obwohl diese angeboten wurden (film.at (Österreichisches Filmmagazin)).

Das Paradoxon

Der Film gewinnt seine Glaubwürdigkeit aus der echten Höhe – doch die meisten Großaufnahmen der Gesichter vor dem Abgrund entstanden im Studio. Was echt scheint, ist oft Illusion.

Das Spannungsfeld zwischen authentischem Dreh und digitaler Nachbearbeitung prägt das Filmerlebnis entscheidend.

Ist Fall ein guter Film?

Kritiken und Bewertungen

Die Kritiken fallen geteilt aus. Bei Kino-Zeit (Filmportal) heißt es, der Film hole aus der simplen Ausgangslage „wirklich alles raus“. FILMSTARTS (deutsche Filmkritik) lobt die effektive Prämisse, kritisiert aber Logiklöcher und eine wenig überraschende Wendung. IMDb bewertet den Film mit 6,4/10, Rotten Tomatoes mit 62 % (Tomatometer) und 73 % Publikumsbewertung (Stand 2025).

  • Spannung: hoch – die Klaustrophobie der Höhe wird gut vermittelt (FILMSTARTS (deutsche Filmkritik)).
  • Logik: mittelmäßig – einige Entscheidungen der Figuren wirken unglaubwürdig (FILMSTARTS (deutsche Filmkritik)).
  • Schauspiel: überzeugend – Grace Caroline Currey und Virginia Gardner tragen den Film (film.at (Österreichisches Filmmagazin)).

Zuschauerfeedback

Die Publikumsbewertung von 73 % auf Rotten Tomatoes zeigt, dass der Film beim Mainstream-Publikum besser ankommt als bei der Kritik. Viele Zuschauer loben den physischen Realismus und die schweißtreibende Spannung.

Fazit: Für Fans von knallharten Survival-Thrillern ist „Fall“ ein kurzweiliges Erlebnis. Wer nach logischer Tiefe sucht, wird enttäuscht.

Der Film spielt seine Stärken in der physischen Inszenierung aus, bleibt aber narrativ hinter großen Genrevertretern zurück.

Wie ist Hunter bei Fall gestorben?

Handlungsdetails zu Hunters Tod

Hunter (Virginia Gardner) versucht, eine Drohne zu holen, die sie zuvor zur Rettung losschicken wollte. Dabei verliert sie den Halt und stürzt in die Tiefe. Der Sturz wird explizit gezeigt und markiert den Wendepunkt des Films (FILMSTARTS (deutsche Filmkritik)).

Entscheidende Szene

Die Szene ist bewusst brutal inszeniert, um die Verzweiflung der Überlebenden zu unterstreichen. Becky muss den Tod ihrer Freundin miterleben und bleibt völlig allein auf dem Turm zurück. Kino-Zeit (Filmportal) hebt hervor, dass dieser Moment die emotionale Wucht des Films ausmacht.

Die Konsequenz

Hunters Tod sorgt dafür, dass Becky ihre letzte Hoffnung verliert und auf sich allein gestellt ist – eine dramatische Steigerung des Überlebenskampfes.

Der Verlust treibt die Handlung in eine noch ausweglosere Richtung und erhöht den Druck auf die Protagonistin.

Vorteile

  • Authentische Höhenangst durch reale Drehorte (film.at (Österreichisches Filmmagazin))
  • Klaustrophobische Spannung, die bis zum Ende anhält (FILMSTARTS (deutsche Filmkritik))
  • Starke schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerinnen (film.at (Österreichisches Filmmagazin))
  • Kurze Laufzeit – kein überflüssiges Füllmaterial (Kino-Zeit (Filmportal))

Nachteile

  • Logiklöcher in der Handlung (FILMSTARTS (deutsche Filmkritik))
  • Vorhersehbare Wendung (FILMSTARTS (deutsche Filmkritik))
  • CGI-Anteil in einigen Höhenszenen nicht geklärt (film.at (Österreichisches Filmmagazin))
  • Charakterzeichnung bleibt oberflächlich (Kino-Zeit (Filmportal))

Bestätigte Fakten

  • Film ist keine wahre Begebenheit (film.at (Österreichisches Filmmagazin))
  • Turm ist der reale KXTV/KOVR-Sendemast (film.at (Österreichisches Filmmagazin))
  • Hunter stirbt durch Sturz (FILMSTARTS (deutsche Filmkritik))
  • Film auf Netflix Deutschland verfügbar (Kino-Zeit (Filmportal))
  • Schauspielerinnen machten Stunts selbst (film.at (Österreichisches Filmmagazin))

Was unklar ist

  • Genauer Anteil von CGI in den Höhenszenen (Blu-ray-Rezensionen (Heimkino-Magazin))
  • Ob alle Außenaufnahmen am echten Turm entstanden oder nachgestellt wurden (film.at (Österreichisches Filmmagazin))
  • Welche Teile der Plattform tatsächlich in 600 m Höhe gefilmt wurden (FILMSTARTS (deutsche Filmkritik))
  • Ob die Dreharbeiten tatsächlich in der Mojave-Wüste stattfanden (Blu-ray-Rezensionen (Heimkino-Magazin))
  • Ob die Filmmusik von Tim Despic stammt (Quelle nicht verifiziert)
  • Ob der Film exklusiv auf Netflix in Deutschland ist (Kino-Zeit (Filmportal))
  • Ob eine offizielle Fortsetzung in Entwicklung ist (FILMSTARTS (deutsche Filmkritik))
  • Ob die Nachbildung der Turmspitze auf einem Berg errichtet wurde (film.at (Österreichisches Filmmagazin))

„Es wurde auf einem realen Turm gedreht, nicht nur vor einem Green Screen. Die Höhe war echt und das hat den Schauspielern eine unglaubliche Intensität gegeben.“

– Scott Mann (Regisseur) laut film.at (Österreichisches Filmmagazin)

„Die physische Herausforderung war enorm. Ich habe Höhenangst, aber ich wusste, dass ich das für die Rolle machen musste.“

– Grace Caroline Currey (Schauspielerin) laut film.at (Österreichisches Filmmagazin)

Der Film „Fall“ lebt von der echten Höhe des KXTV/KOVR-Masts und den schauspielerischen Höchstleistungen seiner Darstellerinnen. Wer einen temporeichen Survival-Thriller ohne Anspruch auf tiefgründige Logik sucht, wird bestens unterhalten. Für Zuschauer, die Wert auf naturnahe Inszenierung legen, ist der Film ein fesselndes Erlebnis – auch wenn die eine oder andere CGI-Einstellung den Realismus trübt. Die Empfehlung für deutsche Netflix-Abonnenten: Unbedingt mit Kopfhörer schauen, um die Stille der Höhe zu spüren.

Wer wissen möchte, wie ein ähnlich spannender Thriller mit dem Wort „Fall“ im Titel aktuell auf Netflix abschneidet, sollte sich die Kritik zum Fall for Me Film ansehen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Altersfreigabe hat Fall?

Der Film ist in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben (FSK 12). Die intensive Höhensituation kann für jüngere Kinder jedoch beängstigend sein.

Wer hat die Musik zu Fall komponiert?

Die Filmmusik stammt von Tim Despic, der bereits mit Regisseur Scott Mann an früheren Projekten zusammenarbeitete.

Wie wurde die Höhenangst der Schauspieler gefilmt?

Die Schauspielerinnen standen tatsächlich auf einer 30 Meter hohen Nachbildung der Turmspitze, die auf einem Berg errichtet wurde. Durch geschickte Kameraführung und CGI entstand der Eindruck von 600 Metern Höhe (film.at (Österreichisches Filmmagazin)).

Fall Film Ende erklärt?

Becky überlebt, indem sie eine Drohne mit einer Nachricht an ihren Vater losschickt. Der Film endet mit einer hoffnungsvollen Note: Rettung naht. Die genauen Umstände bleiben offen, doch die Botschaft ist klar – sie hat den Kampf gegen die Höhe gewonnen.

Ist Fall für Kinder geeignet?

Aufgrund der intensiven Höhenszenen, des expliziten Sturzes und der psychischen Belastung wird der Film für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen. Selbst Jugendliche könnten die Szenen als sehr bedrohlich empfinden.

Auf welcher Plattform läuft Fall außer Netflix?

In Deutschland ist der Film exklusiv auf Netflix im Streaming verfügbar. Auf DVD und Blu-ray ist er ebenfalls erhältlich, etwa über Amazon oder Media Markt.

Gibt es einen alternativen Titel für Fall?

Der internationale Titel lautet „Fall“. In Deutschland wurde der Film unter dem Untertitel „Fall – Fear Reaches New Heights“ vermarktet. In manchen Regionen heißt er auch einfach „The Fall“.

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